Die Erschütterung – Die 10 Plagen und wie Ägyptens Wirtschaftssystem fällt

Erschütterung – 10 Plagen und wie Ägyptens Wirtschaftssystem fällt. Geglaubte Sicherheiten, das Vertrauen in den Staat, sind sie nichts mehr Wert? Das gilt auch für die heutige Zeit.

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Die Erschütterung 3

Die Erschütterung – 10 Plagen und wie Ägyptens Wirtschaftssystem fällt
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Die Erschütterung in Ägypten geht in die letzte Runde.

Wir konnten in den letzten Plagen erkennen, das Gott sein Volk vor der Erschütterung bewahrt hatte und dennoch durch die Plagen ein enormer wirtschaftlicher Schaden entstand.

Aber es geht nun weiter…

8. Die achte Plage – Heuschrecken (10,1-20)

Info: Heuschreckenplagen waren in Syrien und Palästina wohlbekannt, aber selten in Ägypten.

Die Heuschreckenschwärme wurden vom Ostwind herangetragen und vom Westwind wieder fortgetrieben.

V 10,4 „Denn wenn du dich weigerst, mein Volk ziehen zu lassen, siehe, so will ich morgen Heuschrecken in dein Gebiet bringen;“

V 5 „und sie werden die Fläche des Landes bedecken, dass man das Land nicht wird sehen können; und sie werden das Übrige fressen, das entkommen, das euch übrig geblieben ist vom Hagel, und werden alle Bäume fressen, die euch auf dem Feld wachsen“

V 6 „und sie werden deine Häuser füllen und die Häuser aller deiner Knechte und die Häuser aller Ägypter, wie es deine Väter und die Väter deiner Väter nicht gesehen haben, seit dem Tag, da sie auf der Erde gewesen sind, bis auf diesen Tag. Und er wandte sich um und ging vom Pharao hinaus.“

V 7 „Und die Knechte des Pharaos sprachen zu ihm: Bis wann soll uns dieser zum Fallstrick sein? Lass die Leute ziehen, damit sie dem HERRN, ihrem Gott, dienen! Erkennst du noch nicht, dass Ägypten zugrunde geht?“

 

Ägypten hatte einen Gott Namens Serapis, der sie beschützen sollte. Das zeigte, dass der Gott Serapis nicht in der Lage war, vor Heuschrecken zu schützen!

 

V15 „Und sie bedeckten die Fläche des ganzen Landes, so dass das Land verfinstert wurde, und sie fraßen alles Kraut des Landes und alle Früchte der Bäume, die der Hagel übrig gelassen hatte; und es blieb nichts Grünes übrig an den Bäumen und am Kraut des Feldes im ganzen Land Ägypten.“

Die Heuschrecken bedeckten das ganze Land, dass es sogar dunkel wurde. Sie fraßen alles auf, es blieb nichts Günes übrig an den Bäumen und am Kraut des Feldes im ganzen Ägypten!

Sogar die Knechte des Pharaos sagten :”Erkennst du noch nicht, dass Ägypten zugrunde geht?” ( 2.Mose 10,7) Das war wohl ein richtiger Hilfeschrei. Nun hatten sie wirklich absolut nichts mehr.

V 19 „Und der HERR wandte <den Ostwind in> einen sehr starken Westwind, der die Heuschrecken aufhob und sie ins Schilfmeer warf. Es blieb nicht eine Heuschrecke übrig im ganzen Gebiet Ägyptens.

 

 9. Die neunte Plage – drei Tage Finsternis (10,21-29)

Info:  Eine Dunkelheit die man fühlen, beziehungsweise “greifen” konnte. Vermutlich der Sandsturm aus der Wüste.

V21 „Und der HERR sprach zu Mose: Strecke deine Hand aus zum Himmel, damit eine Finsternis über das Land Ägypten komme, dass man die Finsternis greifen könne.“

V 22 „Und Mose streckte seine Hand aus zum Himmel; da entstand im ganzen Land Ägypten eine dichte Finsternis drei Tage lang.“

Der ägyptische Sonnengott Ra war als machtlos bloßgestellt.

Unterschied – Gott bewahrt sein Volk

V23 „Sie sahen einer den anderen nicht, und keiner stand von seiner Stelle auf drei Tage lang; aber alle Kinder Israel hatten Licht in ihren Wohnungen.“

 

 10. Das Passah und der Tod der Erstgeburt (11,1 – 12,30)

V4 „und alle Erstgeburt im Land Ägypten soll sterben, vom Erstgeborenen des Pharaos, der auf seinem Thron sitzt, bis zum Erstgeborenen der Magd, die hinter der Mühle ist, und alle Erstgeburt des Viehs.“

Welcher Schmerz und Trauer muss über die Ägypter und deren Familien gefallen sein.

 

Unterschied – Gott bewahrt sein Volk 

V12,7 „Und sie sollen von dem Blut nehmen und es an die beiden Pfosten und an den Türsturz tun, an den Häusern, in denen sie es essen.“

Doch auch hier hatten die Israeliten Ausgangssperre für eine Nacht! Sie durften nicht vor die Türe und jeder der das Blut an beiden Pfosten und an den Türsturz tat, geschützt.

So auch wir, wenn wir proklamieren das Jesus unser Herr ist und Ihm vertrauen, sind wir genauso bewahrt wie damals die Israeliten.

 

Schlußwort

Gott hat nicht nur die Götzen bloßgestellt sondern auch die gut laufende Wirtschaft Ägyptens, einbrechen lassen. Es gibt absolut keine Sicherheiten, außer unser Gott Vater, der unsere Sicherheit und unser Versorger ist.

Er ist “Ich bin, der ich bin”, ER ist unser Herr über allem. Jede Erschütterung, wie stark sie auch sein mag – Gott ist größer und schützt sein Volk!

Natürlich war das Volk Israel, in die Plagen teilweise involviert, doch Gott war immer bei Ihnen und hat sie in den schlimmsten Zeiten der Plagen, beschützt.

In Ihm ist keine Veränderung, denn Gott ist derselbe, gestern, heute und in alle Ewigkeit – Amen.

Wenn Du auch ein Kind Gottes werden willst und unter seinem Schutz stehen möchtest, können wir gemeinsam ein einfaches Gebet sprechen >> hier geht´s zum Gebet um Rettung und Erlösung…

 

Gottes Segen – Claudia Kenngott

Die Erschütterung 2

Die Erschütterung – 10 Plagen und wie Ägyptens Wirtschaftssystem fällt
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Kommen wir nun zu den nächsten Plagen.

3. Die dritte Plage – Mücken (8,12-15)

und Aaron streckte seine Hand mit seinem Stab aus und schlug den Staub der Erde, und die Stechmücken kamen über die Menschen und über das Vieh; aller Staub der Erde wurde zu Stechmücken im ganzen Land Ägypten.

Info: Stechmücken, Läuse (kinnim) waren zweifellos Sandfliegen, stechende Insekten, die für Ägypten berüchtigt sind.

Moskito

Moskito | Bildmaterial: Pixabay

Auch hier wurde das Vieh von den Plagen geplagt. und wie auch zuvor der Plagen, wurden Mensch und Tier in Mitleidenschaft gezogen. Es könnte sich auch unter anderem um Moskitos gehandelt haben.

Wir wissen wie unangenehm es sein kann, wenn uns Mücken stechen. In der heutigen Zeit gibt es Mittel und Wege, wie wir uns von diesen kleinen Blutsaugern schützen können. Dennoch sollten wir uns vor Augen führen, dass es heißt der “Staub der Erde”, also keine vereinzelten Mücken.

 

4. Die vierte Plage – Hundsfliegen/Stechfliegen (8,16-28)

„Denn wenn du mein Volk nicht ziehen lässt, siehe, so werde ich die Hundsfliegen (Stechfliegen) senden über dich und über deine Knechte und über dein Volk und in deine Häuser; und die Häuser der Ägypter und auch der Erdboden, auf dem sie sind, werden voll Hundsfliegen sein.“

Info: Die „Fliegen“ buchstäblich Schwärme von ihnen, waren Insekten, die in Ägypten schwere Seuchen verursachten.

Hundsfliegen hebräisch „arob“ : Ungeziefer

Diese Gerichte, Mücken und Hundsfliegen waren ein Schlag Gottes gegen die Göttin Isis, das Weib des Osiris, und gegen Hathor, Ägyptens ganz besonders verehrte Göttin, deren Repräsentantin die Kuh war.

 

Und nun den Unterschied den Gott macht – Gott bewahrt sein Volk

Und ich werde an diesem Tag das Land Gosen aussondern, in dem mein Volk weilt, dass dort keine Hundsfliegen seien, damit du weißt, dass ich, der HERR, in der Mitte des Landes bin.“

 

5. Die fünfte Plage – Viehpest (9,1-7)

Vers 3„siehe, so wird die Hand des HERRN über dein Vieh kommen, das auf dem Feld ist: über die Pferde, über die Esel, über die Kamele, über die Rinder und über das Kleinvieh, eine sehr schwere Pest.“

Info: Viehpest = „Beulenpest“ tötet alle Pferde, Kamele, Rinder, Schafe

Diese Plage richtete sich gegen Ptah (Aous), den Götzen von Memphis, den ein Bulle repräsentierte – wie auch andere Götzen, die durch Ziegen, Widder, Kühe usw. vertreten wurden.

Gott möchte Seine Gerechtigkeit unter Beweis stellen, in dem er auch wie in Vers 20 geschrieben steht:

„Wer unter den Knechten des Pharaos das Wort des HERRN fürchtete, der ließ seine Knechte und sein Vieh in die Häuser fliehen.“  

 

 Unterschied – Gott bewahrt sein Volk

V4„Und der HERR wird einen Unterschied machen zwischen dem Vieh Israels und dem Vieh der Ägypter, und von allem, was den Kindern Israel gehört, wird nichts sterben.“

Wie bereits geschrieben auch Ägypter, die an das Wort des Herrn glaubten, wie man in Vers 20 lesen kann.

 

6. Die sechste Plage – Geschwüre (9,8-12)

V8 „und der HERR sprach zu Mose und zu Aaron: Nehmt eure Fäuste voll Ofenruß, und Mose streue ihn zum Himmel vor den Augen des Pharaos; und er wird zu Staub werden über dem ganzen Land Ägypten und wird an Menschen und Vieh zu Geschwüren werden, die in Blattern (Blasen) ausbrechen, im ganzen Land Ägypten.“

Info: Das war ein Gericht gegen die Anbeter der Götzen und die Götzen selbst.
Blattern war wie eine Hautkrankheit, die als Blasen ausbrechen, ein Geschwür das Blasen schlägt.

Ofenruß ist von den Lagerfeuern, Brandstätten oder aus den Backöfen der Ägypter.

Unterschied – Gott bewahrt sein Volk 

Wir lesen in Vers 11 „Und die Wahrsagepriester vermochten nicht vor Mose zu stehen wegen der Geschwüre; denn die Geschwüre waren an den Wahrsagepriestern und an allen Ägyptern.

 

7. Die siebte Plage – Hagel (9,13-35)

V18 „siehe, so will ich morgen um diese Zeit einen sehr schweren Hagel regnen lassen, wie <es> in Ägypten vom Tag seiner Gründung an bis jetzt nicht gewesen ist.“  

V19 „Und nun sende hin und bring dein Vieh in Sicherheit und alles, was du auf dem Feld hast. Alle Menschen und alles Vieh, die auf dem Feld gefunden und nicht ins Haus aufgenommen werden, auf die fällt der Hagel herab, und sie werden sterben. –„ 

V20 „Wer unter den Knechten des Pharaos das Wort des HERRN fürchtete, der ließ seine Knechte und sein Vieh in die Häuser fliehen.“ 

V31 „Und der Flachs und die Gerste wurden geschlagen; denn die Gerste war in der Ähre, und der Flachs hatte Knospen.“

 

Info:  Die Ägypter sahen hinter jeder Naturerscheinung eine Gottheit. Spätestens jetzt würden Sie begreifen, dass “Jehova” der Herr des Himmels und der Erde ist.
Hagel war eine Seltenheit in Ägypten. Wenn der Hagel fiel, dann im Januar, was auch hier der Fall war, denn es war die Zeit, als die Gerste blühte (31-32)

Diese Plage bestand in Hagel und Blitz oder Feuer, begleitet von Donner. Der Hagel zerstörte Menschen, Tiere, Flachs und Gerste, die zur Ernte reif waren. Solch einen Hagel hatte es noch nie gegeben.

Der Hagel zerstörte alles, Menschen, Tiere, Flachs und Gerste, die zur Ernte reif waren! Ägypter konnten die Ernte nicht mehr einbringen, weil der Hagel alles zerstört hatte. Was sollten sie denn essen?

bist auf V32Aber der Weizen und der Hartweizen wurden nicht geschlagen, weil sie spätzeitig sind.  Wir können sehen, das der Weizen und der Hartweizen vom Hagel verschont blieb, da sie noch nicht reif waren.

Man könnte sagen, Ägypten stand kurz vor dem Kollaps.

 

Unterschied – Gott bewahrt sein Volk

V 26„Nur im Land Gosen, wo die Kinder Israel waren, war kein Hagel.“

Die Israeliten hatten also weiterhin ihr Nahrungseinkommen. Der Hagel verschonte durch Gottes Wort das Land Gosen.

  

 

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Ihr seid das Salz der Erde – Warum gerade Salz?

Es gibt ein altes Sprichwort „Salz und Brot macht Wangen rot“ oder auch was in Bayern ein Brauch war oder auch noch ist, bei einen Einzug in eine neue Wohnung oder Haus übergab man den neuen Nachbarn dann Brot und Salz.

Warum?

Brot und Salz sind die Grundnahrungsmittel. Diese zwei Lebensmittel durften in einem Haushalt nie fehlen. Das Brot und das Salz galten als Geschenke des Himmels. Um Brot und Salz wurde gebetet. Es war als ein Segen anzusehen, wenn man Brot und Salz hatte.

Eine Prise Salz auf das Frühstücksei oder auch in der Suppe, darf das Salz nicht fehlen.

Ich möchte heute ein Thema aufgreifen das bestimmt schon einige gehört oder gelesen haben.

Das Thema „Ihr seid das Salz der Erde“

Das wir das Salz der Erde sind, ist nichts Neues für mich. Doch als ich in der Bibel diese Stelle nochmal las, fragte ich mich, warum gerade Jesus das Salz gewählt hatte und nicht Öl, Weihrauch oder andere Gewürz.

Allgemeines zu Salz

– Im 19. Jahrhundert nannte man das Salz auch – weißes Gold

– Das Salz ist in der heutiger Zeit in jedem Haushalt. Im Gegensatz zu heute, war damals das Salz wertvoll

– In den östlichen Ländern ist es auch ein Zeichen für Treue, Loyalität, Freundschaft oder für das Halten eines Versprechens.

 

Beginnen wir mit Matthäus

Mt 5,13Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz fade wird, womit soll es wieder salzig gemacht werden? Es taugt zu nichts mehr, als dass es hinausgeworfen und von den Leuten zertreten wird. „

1.Ihr seid das Salz der Erde.

Zu wem sagte das Jesus? –  Er sagte es zu seinen Jüngern die immer um ihn rum waren und das als er noch lebte!

Also nicht den fremden herum stehenden Zuhörern oder die gerade an ihnen vorüber liefen.

Er sagt auch nicht, ihr werdet das Salz der Erde sondern Ihr seid!

 

Was sagt das Alte Testament ?

Im Alten Testament finden wir einiges über Salz, doch möchte ich nicht ausschweifen…

Es gibt Salzbunde…

Im 3.Mo 2,13 lesen wir – Als Bund Gottes mit Israel :

„Alle deine Speisopfergaben sollst du mit Salz würzen und darfst das Salz des Bundes deines Gottes nicht fehlen lassen in deinem Speisopfer; sondern zu allen deinen Opfergaben sollst du Salz darbringen.“ (steht auch im Hes. 43,24)

Im 2.Chr. 13,5 lesen wir – Als Bund Gottes mit David und seiner Familie:

„Wisst ihr nicht, dass der HERR, der Gott Israels, das Königtum über Israel David gegeben hat auf ewige Zeiten, ihm und seinen Söhnen, durch einen Salzbund [unverweslichen Bund] ?

Im 4. Mose 18,19 lesen wir – Als Bund Gottes mit Aaron und dessen Nachkommen:

„Alle Hebopfer von den heiligen Gaben, welche die Kinder Israels für den HERRN erheben, habe ich dir und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir gegeben, als eine ewige Ordnung. Das soll ein ewiger Salzbund sein vor dem HERRN, für dich und deinen Samen mit dir.“

Dieser Salzbund den Gott mit Israel, David und Aaaron inklusive seinen Nachkommen gegeben hat, gilt auf ewig!

Das Salz wird also im Alten Testament bereits mit etwas guten verbunden.

Das Salz verhindert Verderbnis  – Sauerteig verursacht Verderbnis.

Elisa

Als Elia entrückt wurde, kamen die Einwohner der Stadt Jericho zu Elisa (2.Könige 2,20-21) und sagten:

„Siehe doch, in dieser Stadt ist gut wohnen, wie mein Herr sieht; aber das Wasser ist schlecht, und das Land ist unfruchtbar!“

Das Wasser ist schlecht -> man wurde krank davon

Unfruchtbar war dort die Bezeichnung für Fehlgeburten von Mensch und Tier.

Elisa ließ sich eine Schale mit Salz geben, nahm diese und schüttete es in die verseuchte Wasserquelle (das ein Brunnen oder auch eine Zisterne sein konnte) das Krankheiten und Fehlgeburten verursachte. Und das Wasser war gesund und ist es heute noch!

Elisa sagte „So spricht der Herr: Ich habe dieses Wasser gesund gemacht, es soll fortan weder Tod noch Unfruchtbarkeit daraus kommen!“  (Vers 21)

Die Stadt Jericho ist interessant, denn Jericho ist ein Bild für die Welt, das unter einem Fluch stand (Jos 6)

und

Jesus ist gekommen, und hat die Menschen vom Fluch zu befreit. Jesus brachte Heilung und wurde selbst zum Fluch für die Menschen.

Wie es Heilung für Jericho gab. Gott reinigte das Wasser mit Salz und hat den Fluch genommen.

Jeder der an Jesus glaubt wird befreit, er wird gereinigt… siehe das alte ist vergangen, es ist alles neu geworden.

Der Herr schüttet uns, die die Jesus nachfolgen, in diese gefallene Welt und wir bringen die gute Nachricht… die Heilung für jeden bringt, der will.

2.Wenn aber das Salz fade wird

Mt 5,13 „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz fade wird, womit soll es wieder salzig gemacht werden? Es taugt zu nichts mehr, als dass es hinausgeworfen und von den Leuten zertreten wird. „

Kann Salz fade werden? In MK 9,50 steht sogar „ wenn das Salz salzlos wird,“

Normalerweise nicht. Ich bin kein Chemiker, dennoch wenn wir in die Suppe zu viel Wasser geben, schmeckt die Suppe nicht mehr. Oder wenn wir zu viel Jod hinzugeben (Jodsalz) dann schwächt es das normale Salz und hat nicht mehr die originale Wirkung.

Totes Meer - Salzstein

Totes Meer – Salzstein

 

Das Salz wie heute ist anders als das Salz von damals. Das Salz holten sie damals aus dem toten Meer und konnte tatsächlich fade werden.

Wann oder Wie? Wenn man es nicht benutzt hatte. Dann wurde es einfach weggeworfen.

 

 

In Hiob 6,6 steht

„Lässt sich etwa Fades ohne Salz essen? Oder findet man am Eiweiß irgendwelchen Geschmack?“

Ohne Salz schmeckt das essen nicht. Das Salz hat die Kraft, das essen schmackhaft zu machen.

Salz bewahrt vor Verderbnis. Jesus selbst sagt im MK 9,50 das Salz ist etwas Gutes. Genau deshalb sagt Jesus Ihr seid das Salz der Erde.

Im geistlichen Sinn bedeutet es, das Salz rettet in dieser Weise andere Menschen vor dem verderben. Denn wenn wir Gottes Wort reden, kann der Heilige Geist die Menschen zur Umkehr führen.

Salz ist eine Dienstleistung!

Wenn wir das Salz sind – im geistlichen Sinn – dann sind wir wertvoll für die Menschen auf der Erde.

Das Salz muss benutzt werden.

Die Menschen wollen gerne in unserer Gegenwart sein. Egal ob wir in verschiedenen Situationen den Menschen helfen wie Beten, Trösten, Ermutigen oder auch nur zuhören ect.

Sie sollen schmecken wie gut der Herr ist.

Warum sagt also Jesus „ Ihr seid das Salz der Erde“?

-Weil wir wertvoll sind!

-Wertvoll für die Menschen

-Salz steht für etwas, das vor Fäulnis bewahrt, reinigt und würzt. Das geschieht wenn wir Evangelisieren und sein Wort verkündigen.

Salz ist in seiner Art einzigartig!

MK 9,50 Das Salz ist etwas Gutes; wenn aber das Salz salzlos wird, womit wollt ihr es würzen? Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander!

Original Griechisch: Etwas Gutes ist das Salz; wenn aber das Salz salzlos wird, womit es werdet ihr wieder kräftig machen?

Wieder kräftig machen…

Das Salz hat von Anfang an die Kraft etwas zu verändern.

Wir haben die Kraft in uns, der Heilige Geist wirkt in und durch uns.

Das funktioniert nur wenn wir Gemeinschaft mit unserem Herrn Jesus haben und sein Wort lesen. Somit werden wir sensibel gegenüber dem Heiligen Geist und erkennen wie und was Jesus in den verschiedenen Situationen die er hatte, gesagt oder getan hat.

-Wenn das Salz fade wird – im geistlichen Sinn – sind wir wertlos für die Menschen und Gott

Wenn Du das Salz für dich behältst und es nicht weiter gibst oder das weltliche Leben mehr liebst als Jesus. Dann werden die Menschen auf uns herum trampeln. Sie hatten das Salz weggeworfen.

LK14,35 „Es ist weder für das Erdreich noch für den Dünger tauglich; man wirft es hinaus. Wer Ohren hat zu hören, der höre!“

Der Nutzen des Salzes ist dahin und hat keine Verwendbarkeit mehr.

Gott kann uns nicht mehr gebrauchen, auf dieser Erde.

Er will, aber er kann nicht. Er wird nie über unseren Willen hinweggehen – er wird dich zu nichts zwingen.

Denn wenn Du kein Salz bist, dann ist es eben dein Nachbar oder jemand anderer.

Natürlich liebt er uns nach wie vor, Jesus ist für uns ans Kreuz gegangen, doch wenn wir keinen guten Einfluß haben auf die Menschen in dem wir das Wort verkündigen, das Evangelium der Gnade, sind wir geschmacklos geworden.

Und Gott sucht sich jemand anderen.

Was würde uns unterscheiden zu den weltlichen Menschen, die Jesus nicht haben, wenn wir mit ihnen das weltliche Leben führen?

Wir reden abfällig oder lästern beim Kaffee trinken über andere. Unsere Worte sind nicht aufbauend.

Mit Salz gewürzt

Kol 4,6 „Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt, damit ihr wisst, wie ihr jedem Einzelnen antworten sollt“

Damit ihr wisset, wie ihr jedem Einzelnen antworten sollt – der Heilige Geist hilft uns, wenn wir die Bibel lesen, wie wir jedem einzelnen antworten sollen.

Jedem einzelnen… es ist also keine allgemeine Antwort sondern, jeder einzelnen Person möchte der Heilige Geist individuell begegnen.

Deshalb benutze Jesus Salz, weil es in seiner Art einzigartig ist.

-Es hat die Kraft zu reinigen

-zu konservieren

– würzen

Die Jünger haben von Jesus viel gelernt, als sie mit Ihm um her gezogen sind. Sie sahen wie Jesus sprach, wie er sich verhielt in den verschiedenen Situationen.

Die Jünger sollten so sein, wie Jesus es vormachte.

So lasst unsere Worte allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt sein, damit wir wissen, wie wir jedem einzelnen antworten sollen.

Gottes Segen – Claudia Kenngott

 

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