In Zeiten der Stürme – Ruhe bewahren

Ich glaube es gibt keinen Menschen der noch keine Stürme hinter sich hat oder vielleicht sich sogar gerade in einem befindet. Ob in der Arbeit, in der Ehe, Familie, Finanzen oder Krankheiten ect. überall können Stürme auftreten.

Stürme können uns aus dem Gleichgewicht bringen und wenn wir nicht aufpassen, in den Sog des Sturmes mitgezogen werden…

Was mit uns geschieht, wenn wir vom Sturm mitgezogen werden… ist folgendes:

  • wir machen uns Sorgen
  • Entmutigung macht sich breit
  • wir werden ängstlich
  • oder krank
  • wir fangen an zu grübeln
  • innerliche Unruhe

das alles kann auf uns zukommen, wenn wir versuchen, zu tun, was nur Gott tun kann.

Das ist nicht das, was Gott uns in Zeiten der Stürme verspricht.

Es gibt so viele Bibelstellen wo Gott im Alten Testament sagt Fürchte Dich nicht, hab keine Angst und auch Jesus sagte fürchtet euch nicht, habt keine Angst.

Doch es gibt eines wovor wir uns fürchten sollten

… eines gibt es… lasst uns Hebr. 4,1-3 lesen

So lasst uns nun mit Furcht darauf bedacht sein, dass sich nicht etwa bei jemand von euch herausstellt, dass er zurückgeblieben ist, während doch die Verheißung zum Eingang in seine Ruhe noch besteht!

2 Denn auch uns ist eine Heilsbotschaft verkündigt worden, gleichwie jenen; aber das Wort der Verkündigung hat jenen nicht geholfen, weil es bei den Hörern nicht mit dem Glauben verbunden war.

3 Denn wir, die wir gläubig geworden sind, gehen in die Ruhe ein, wie er gesagt hat: »Dass ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen«. Und doch waren die Werke seit Grundlegung der Welt beendigt;“

Wir sollten vor Furcht zittern bei dem Gedanken… dass wir seine Ruhe nicht finden.

Er sagt, achtet darauf, dass das nicht passiert, … solange die Zusage noch immer gilt und wir seine Ruhe finden können. Seine Ruhe besteht, seit er die Welt erschaffen hat. (1.Mose 2,2)

Es ist erstaunlich, wir haben so viel Angst vor irgendwelchen Situationen, aber vor dem was wir fürchten sollten, macht uns keine Angst!?

Gott ruft uns zu, damit wir in seiner Ruhe ruhen und seine Versorgung erleben können. Gott hat bereits für jedes Problem die Lösung für Dich, ganz egal um welche Lebensbereiche es sich handelt.

Jesus sagte „es ist vollbracht“ ….

Alles aber auch alles hat Gott vor Grundlegung der Welt vorbereitet. Bevor du geboren warst wusste er schon deinen Namen und wie du ihm dienen wirst. Daher sollten wir an den Verheißungen die Gott uns gegeben hat festhalten.

Ist es nicht komisch, dass wir in Situationen oder Problemen ob finanzielle, Familiäre und so weiter … uns Gedanken machen vielleicht sogar nach Lösungen suchen, obwohl Gott bereits alles schon vor sich hat?

Es ist vollbracht, Gott sieht die Vollendung an und will seine Gnade fließen lassen. Du sagst vielleicht, ich bin aber krank… dann sieh auf Jesus der für deine Krankheiten gestorben ist. Gott sieht dich gesund. Du sagst, du hast finanzielle Probleme,… Gott hat für deine finanziellen Probleme schon gesorgt.

Ruhe in Ihm, und lass Gott arbeiten er hat schon alles vorbereitet.

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Doch wie können wir in Zeiten der Stürme Ruhe bewahren?

Der Glaube ist der Schlüssel zur Ruhe.

Jesus sagt, seht die Vögel am Himmel, sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?

Also sagt Jesus: sorgt euch nicht… bleibt ruhig! Besonders in euren Gedanken!

 

Geschichte

Ein bekannter Prediger erzählte in einer seiner Predigten, das er eine Vision beim beten hatte, ähnlich wie in Sacharja 4.

Und zwar sah er Rohre die aus dem Himmel kamen, viele Rohre.

Diese waren aus Gold, dennoch waren die Rohre ganz weich, wie Gummischläuche.

Und in den Rohren floss goldenes Öl herab.

Die Versorgung des Himmels für jeden Lebensbereich. Ein Rohr für seine Ehe, ein Rohr für seine Kinder, eins für seine Finanzen, eins für seine Gesundheit… alles Rohre der Versorgung.

Diese Versorgung über die Rohre, fließt durchgehend ohne Pause.

Dann sah er einen Christen, der sich in einem Lebensbereich Sorgen machte, es ging um Finanzen. Aufgrund seiner Sorgen, drückte er den Schlauch (das Rohr für Finanzen),  durch das das goldene Öl floss, fest zusammen.

Wenn er sich entspannte, floss die Versorgung wieder… doch kaum machte er sich wieder Sorgen, drückte er diesen Schlauch der Versorgung wieder zusammen. So stocke die Versorgung.

Es ist nicht so als würde Gott eine Pause machen, wenn der Schlauch zugedrückt wird. Gott kann, wenn Du dir Sorgen machst, nicht´s tun.

Im Matt. 6,25 sagte Jesus „Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt!“

Macht Euch keine Sorgen im materiellen Bereich!

Ich machte mir vor Jahren Sorgen um meine Tochter, das sie wieder auf den richtigen Weg kommt. Ich betete und versuchte aus meiner eigenen Kraft ihr zu helfen. Doch es war, als ob alles nur noch Schlimmer wird.

Bis ich nicht mehr konnte, die Sorgen fingen an mich aufzufressen. Ich hab sie im Gebet in die Hände Gottes gegeben und mich gezwungen, mir keine Sorgen mehr zu machen. Ich musste meine Gedanken richtig biegen und dankte Gott für sein eingreifen.

Natürlich half ich ihr, wenn sie meine Hilfe brauchte. Doch Gott hat meine Tochter auf den richtigen Weg gebracht und das ziemlich schnell. Mittlerweile steht sie mit beiden Beinen fest auf dem Boden Hallelujah.

Der Teufel griff Hiob an, indem er sich Sorgen um seine Kinder machte…. dann bewahrheiteten sich seine Sorgen.

Wir müssen lernen los zu lassen, damit Gottes Versorgung fließen kann. Wenn wir schwach sind, kann Gottes Gnade wirken.

All eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch! (1.Petr. 5,7)

Und was steht im nächsten Vers? Ist Euch das schon aufgefallen? Im nächsten Vers steht :

Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.

Er sucht Menschen die sich Sorgen machen, denn die die sich keine Sorgen machen kann er nichts anhaben! Der Teufel ernährt sich von ruhelosen und sorgenvollen Menschen.

Jesus sagte, dass wenn der Teufel von irgendjemanden vertrieben wird, ist er ruhelos. Der Teufel selbst ist ruhelos… er hat keine Ruhestätte…

Beispiel von Elisa´s Ruhe im 2.Könige:

Der König von Aram (Syrien) führte Krieg gegen Israel.

Er beriet sich mit seinen Heerführern und wollte da und da ein Lager aufschlagen.

Elisa, ein Prophet Israels, warnte den König von Israel, dass er da und dorthin nicht gehen sollte. Das ärgerte den König von Aram und dachte es sei ein Verräter unter ihnen. Doch seine Leute sagten nein, es ist Elisa der Prophet der in Israel ist, dieser sagt dem König von Israel alles was du redest.

Da nun Elisa und sein Diener in Dotan waren, wollte der König von Aram die beiden gefangen nehmen…

… so sandte der König von Aram, Pferde und Wagen und ein großes Heer hinter Elisa und seinem Diener her.

Für zwei Leute machte dieser König ein militärisches Aufgebot um sie zu fangen. Für zwei Personen!! Und wir können lesen, dass diese Soldaten bei Nacht ankamen und die Stadt umzingelten.

Am nächsten Morgen es war früh am Morgen, ging der Diener hinaus und sah, dass um die Stadt ein Heer mit Pferden und Wagen war.

Er bekam es mit der Angst zu tun und sagte zu Elisa .. Oh weh mein Herr, was wollen wir jetzt machen?

Elisa sagte zum Diener: Fürchte Dich nicht!

Fürchte Dich nicht! Er sagte : Hab keine Angst!…. in solch einer Situation die Ruhe bewahren!

Elisa wusste das Gott mit Ihm war und er sich nicht zu fürchten brauchte.

Wenn wir weiter lesen, dann sehen wir das Elisa sagte, fürchte Dich nicht, denn derer, die bei uns sind, sind mehr, als die die du siehst und Elisa betete zu Gott das er seinem Diener die Augen öffnet um in die geistliche Welt zu blicken. Was Gott dann auch tat. ( 2.Könige 6,14-18)

Sei gelassener in den Stürmen/Situationen…. Gehen wir in die Ruhe Gottes ein, wir sind seine Kinder.

Ein anderes Beispiel…

Jesus im Markus 4,37-40

37 Und es erhob sich ein großer Sturm, und die Wellen schlugen in das Schiff, sodass es sich schon zu füllen begann.

38 Und er war hinten auf dem Schiff und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen?

39 Und er stand auf, befahl dem Wind und sprach zum See: Schweig, werde still! Da legte sich der Wind, und es entstand eine große Stille.

40 Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Wie, habt ihr keinen Glauben?

 

Vertraue Gott, lass ihn arbeiten während du ruhst und dir keine Sorgen machst.

Es werden Menschen sagen, wie kannst Du so ruhig sein, machst Du Dir keine Sorgen? Womöglich halten sie dich als verrückt oder halten dich für verantwortungslos.

Aber nur so kann der Segensfluss fließen. Auch in der Ruhe kann Gott uns Ideen geben, wie man den nächsten Schritt macht.

Eifrig sein

Hebräer 4,11 „So wollen wir denn eifrig bestrebt sein, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand als ein gleiches Beispiel des Unglaubens zu Fall kommt.“

Eine andere Bibelübersetzung sagt über den Vers:

Lasst uns daher alle Anstrengungen unternehmen, um in diese Ruhe [Gottes, ihn zu erkennen und für uns selbst zu erleben] einzutreten, damit niemand fällt, indem er dem gleichen Beispiel des Ungehorsams folgt [wie diejenigen, die in der Wüste gestorben sind]. „

Die Verse im Hebräer zuvor, haben gezeigt dass Gottes Ruhe immer noch erreichbar ist. Und nun sagt der Vers, wir sollen Eifrig sein, um in die Ruhe einzugehen.

Wir sollen uns anstrengen, um in die Ruhe Gottes einzutreten!

Die Israeliten waren nachlässig. Sie nahmen Gottes Verheißungen nicht ernst. Die Israeliten sehnten sich nach Ägypten, dem Land ihrer Knechtschaft. Sie hatten keinen Eifer, Gottes Verheißungen im Glauben zu ergreifen.

Deshalb erreichten sie Kanaan nicht. Und wir sollten uns von ihrem Beispiel warnen lassen.

Als letzten Vers den ich noch lesen möchte, gehen wir zu Ruth.

Ruth

Ruth war eine fleißige Arbeiterin und ruhte sich wenig aus … wir lesen in

Ruth 2,12 „Der HERR vergelte dir deine Tat, und dir werde voller Lohn zuteil von dem HERRN, dem Gott Israels, zu dem du gekommen bist, um Zuflucht zu suchen unter seinen Flügeln!

Man könnte meinen es geht um den Lohn, weil sie so fleißig war.

Nein – weil sie Zuflucht unter seinen Flügeln gesucht hat!

Ist das nicht schön?!

Wir werden belohnt, wie gute Arbeit, wenn wir Zuflucht bei Gott suchen.

Wenn wir in seine Ruhe eintreten und Gott machen lassen, werden wir seine Versorgung sehen.

Gott liebt uns, erinnern wir uns wie der Vater vom verlorenen Sohn ihm entgegenlief… ihn umarmte… ihn küsste und ein riesiges Fest machte.

Hallelujah

Gott ist ein Gott der Liebe und möchte uns als glückliche Kinder sehen auf dieser Welt.

Matt 21,22 „Und alles, was ihr glaubend erbittet im Gebet, das werdet ihr empfangen!“

Glaube ist der Schlüssel zur Ruhe! Tretet ein in die Ruhe Gottes, damit ihr seine Fülle die er für uns hat, genießen könnt. Ich hoffe, ich konnte euch bestärken und denkt darüber nach.

Ich wünsche Euch einen gesegneten Tag

Gottes Segen – Claudia Kenngott

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