Gott und der wichtige Termin

Der wichtige Termin,

ja, auch da muss ich jetzt etwas ausholen. Es geht hier um ein christliches Paar, das noch nicht lange im Herrn ist (ca 2 Monate) und vorher eher mit dem Kirchlichen Glauben vertraut ist. Sie sind keine Kirchengänger oder besuchen einen Hauskreis, bei Beerdigungen oder Hochzeiten sind die beiden in der Kirche.

Beide sind nicht bereit in der Bibel zu lesen, weil Ihnen die “Zeit” fehlt und andere “Dinge” wichtiger sind oder “nicht den Kopf dafür haben”. Sagen sie selbst. Die Frau hat eine Anziehung auf negative Ereignisse in ihrer Gesundheit. Wenn man es genau ist, würde man sagen, sie ist schwer krank. Sie hat Lupus und andere schwerwiegende Krankheiten. Nun, sie redet auch sehr viel über Ihre Krankheit und als ich ihr angeboten hatte zu beten, wollte sie es nicht.

Ich bin seit über 27 Jahren Christin und so etwas habe ich noch nie gehört, aber gut. Durch ihre Erzählungen was sich wieder negatives in Ihrer Familie ereignet hat, wollte ich im Gespräch Ihnen Gott näher bringen, der die Macht über Ihre Situation hat. Ich sagte der Frau, dass Gott sie nicht heilen kann, wenn sie nicht zu ihm kommt. Das hätte ich lieber bleiben lassen sollen, ich erhielt von ihrem Mann, der bei diesem Gespräch dabei war, nur Gottes lästernde Worte die mich sehr traurig gestimmt hatten und wollte in dieser Diskussion Gott verteidigen. Gott sagte mir, ich brauche ihn nicht verteidigen und er würde das selbst regeln. So ließ ich es dann auch sein und beendete die Diskussion indem ich das Thema änderte.

Vor ca 4 Wochen erzählte mir die Frau, das ihr Mann, der mittlerweile seit gut 2 Jahren auch erkrankt ist in eine Reha muss. Sie hatte Angst das Ihr Mann vor einem wichtigen Termin in die Reha muss und er so nicht dabei sein kann.
So habe ich erneuert angeboten zu beten, damit sie Gott die Chance geben sich zu beweisen. Sie sagte “kannst ja machen”. So betete ich für die Situation.

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Und trotzdem – Gott ist gut

Nun habe ich gestern erfahren das Gott das Gebet erhört hat, ihr Mann kann bei diesem wichtigen Termin dabei sein. Ich sagte “Preis dem Herrn, Gott hat das Gebet erhört” als die Frau dann sagte: “ja, das war ja schon vor 1 Woche klar”.
Was heißt klar?? Wie sie es sagte, machte mich sehr traurig. Sie sahen es als “aus eigener Kraft” oder als “mal Glück gehabt” in Ihrer Situation an und haben Gott vergessen, der sich in Seiner Gnade erwiesen hat weil wir dafür gebetet hatten und sie so langsam anfangen können Gott zu vertrauen und glauben.

Mir ist da das Gleichnis mit dem Sämann eingefallen (Matt 13,18-30)

So bleibt mir nur eines, weiterhin für sie zu beten.

Gottes Segen – Claudia Kenngott

 

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