Erlebnisbericht – Der neue Kühlschrank

Erlebnisbericht – Der neue Kühlschrank. Eine Mutter erzählt ihre Geschichte wie Gott sie segnete…

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Guten Morgen!
Frisch zum Muttertag mag ich Euch ein Zeugnis erzählen. ?
Ich bin ja auch Mama, lebe allein mit fünf Kindern und bin sooooo sehr auf Gottes Versorgung angewiesen. Und in alledem formt Gott mich gerade sehr!

Bescheidenheit

Ich muss dazu sagen, ich bin selber sehr bescheiden aufgewachsen, hänge mein Herz nicht an “tote Gegenstände”, wie meine Oma oft Dinge bezeichnete. Also ich brauch nicht viel Bohai.

Nun ging aber vor wenigen Tagen unser Kühlschrank kaputt. Die Woche war sowieso schon meeegastressig und ich ziemlich ko, dann das auch noch. Ich hab alles mögliche ausprobiert, aber das alte Ding wollte einfach nicht mehr. Erstmal tiiiiief durchatmen.

Ich entschloss mich, mich nicht aufzuregen. Gott wird schon eine Lösung haben.
Hier stapeln sich gerade die Kindergeburtstage, also finanziell geht so gut wie nichts. Ich hab auch keine wirkliche andere Kühlmöglichkeit, wie nen Keller oder so. Also das war schon echt Mist.

Beten

Was tun? Beten! ?
“Jesus, bitte schenk uns einen neuen Kühlschrank. Es kann auch ein ganz ramschiger, gebrauchter sein.. Aber bitte mach, dass er groß genug ist und funktioniert!”
Und dann habe ich bei E..y geschaut, aber da lief alles schief. Mal war der angegebene Kühlschrank schrott, mal doch nicht mehr da.
Ich war genervt und brauchte eine Lösung.

Die Lösung?

Nach einem Arzttermin sah ich neben der Praxis einen Küchendepot und Gott sagte mir, ich solle hineingehen. Aber die Kühlschränke dort waren auch unbezahlbar für mich.

Ich stand dann irgendwann vor einem viel zu kleinen Teil, was auch noch zu teuer war und dachte: Egal. Ich kauf den jetzt. Muss halt gehen. Wir brauchen einen.

Aber Gott sagte: “Nein!”

Ich hab dann noch eine Weile mit Gott diskutiert. Wenn er mich schon in den Laden schickt, dann bitte nicht umsonst. Gna.. Aber sein Wille geschehe, also ging ich wieder raus. Ohne Kühlschrank.

Nochmal…

Später sprach ich mit einem Freund. Ich erzählte ihm, was ich brauche.. Und er fragte mich: “Warum betest Du für einen gebrauchten Kühlschrank? Glaubst Du nicht, Gott kann Dir einen neuen schenken? Traust Du ihm das nicht zu?” Ich habe abgewunken und ihm dann was von Bescheidenheit und Dankbarkeit erklärt, aber seine Worte gingen mir noch lange nach.

Wenn Gott uns segnet und beschenkt, gießt er dann das Glas halb ein? Nein, er bringt es zum Überlaufen. Es geht nicht um das” Ding” an sich, pups auf den Kühlschrank. Es geht darum, dass Gott uns liebt, wir seine Kinder sind und er uns doch gerne beschenkt!

Ein Kind hätte anders gebetet. Das hätte klar gesagt: “Kann ich bitte bitte nen neuen Kühlschrank haben? Aber nen knallroten!” Irgendwie so ?

Ich bleib so oft in dieser falschen Demut.. Minderwertigkeit. Ich brauch nichts neues, das passt schon so. Ich hätte gern irgendwann ein neues Zuhause mit den Kindern. Reicht auch, wenn das nen kleines usseliges Haus ist, Herr. Hauptsache wir passen rein und da ist bissel Wiese dran.
Ständig bete ich klein und setze Gott Grenzen.

Also nochmal neu: “Herr, es tut mir leid, dass ich Dir Grenzen setze. Dir ist nichts unmöglich! Du weisst, was wir brauchen. Bitte schenk uns einen Kühlschrank!”

Gebetserhörung

Gestern habe ich einen Anruf bekommen.
Ratet mal, was ich Montag bekomme:
Einen nigelnagelneuen Kühlschrank, riiiiiiesengroß, mir lauter Extras, die ich gar nicht “bestellt” habe und zu einem unschlagbar günstigen Preis. Da hätte ich für einen gebrauchten mehr gezahlt.
Ist das nicht der Hammer? Ist Gott nicht der Hammer?!

(Grace)

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