Das Gesetz kennen um die Gnade zu schätzen

Um Gottes Gnade zu schätzen, sollten wir das Gesetz kennen. Wir sind nicht mehr unter dem Gesetz sondern unter der Gnade. Die meisten kennen die Geschichte vom verlorenen Sohn im Neuen Testament, doch wer kennt die Geschichte des Sohnes im Alten Testament?


Das Gesetz kennen um die Gnade zu schätzen auf Youtube


Ich weiß von einigen Christen, die nicht gerne im AT lesen, weil es zu blutig erscheint. Es ist allerdings wichtig zu verstehen, was das Gesetz im Alten Testament bewirken sollte. Fangen wir am Anfang an.

Gott erschuf Adam und Eva, dass sie Gemeinschaft mit Gott haben. Wir sind nach seinem Ebenbild geschaffen worden. Als Adam und Eva gesündigt hatten fand eine geistliche Trennung zwischen Gott und den Menschen statt, wir wurden alle zu Sünder. Gott ging im Garten Eden spazieren und rief : “Wo bist du?”. Auch hier, Gott sucht die Nähe der Menschen.

Wir können im 1. Mose 3,21 lesen das nachdem Adam und Eva gesündigt hatten, Gott ihnen Pelzröcke anzog. Das war das erste Blutopfer – hier floss das erste mal Blut.

Obwohl sie gesündigt hatten und Gott sauer hätte sein können, liebte er sie so sehr, dass er ihnen Pelzröcke anzog damit sie nicht nackt waren!

Das Gesetz die Mose von Gott erhielt, sollten die Menschen die Augen öffnen. Sie sollten erkennen, dass sie nicht vollkommen waren wie sie dachten. Du sollst nicht töten… du sollst nicht stehlen usw. Erst dann war ihnen klar, dass sie doch Fehler machten.
Die Hohepriester mussten die Sünden des Volkes Israel auf ein Tier (unschuldig) legen und es Gott opfern, damit Blut fließt um das Volk von der Sünde zu reinigen.

Es musste für den neuen Bund Blut fließen. Jesus war ohne Sünde, es war keine Sünde in Ihm. Er ist das Lamm Gottes und wurde für uns zum Schlachtopfer, wie einst die Hohepriester im Alten Testament opfern mussten.

Sehen wir uns nun die Unterschiede aus dem neuen und alten Testament an, wie es um die verlorenen Söhne stand.

Der verlorene Sohn im neuen Testament Lukas 15,11-32:

Der Sohn wollte sein Erbe ausbezahlt haben und das machte der Vater dann auch. Man beachte auch, dass der Mann sein Gut auf beide Söhne verteilt hatte.

Aber nur der Jüngere zog aus. Der jüngere Sohn wollte Spaß, dass Leben genießen und verprasste sein ganzes Vermögen. Nachdem nun eine gewaltige Hungersnot über jenes Land kam, fing er an Mangel zu leiden.

Der Sohn ging dann bei einem Bürger des Landes arbeiten um Schweine zu hüten. Er verdiente nicht viel und war soweit, dass er sogar das Fressen der Schweine essen wollte, weil ihm so hungerte. Er überlegte und erinnerte sich an seinen Vater, der seine Arbeiter immer gut bezahlte. Er überlegte ob er nicht zu seinem Vater geht, ihm um Verzeihung bittet und ihn bei sich arbeiten ließe.

Der Sohn machte sich auf dem Weg zum Vater. Dieser scheint oft nach seinem verlorenen Sohn ausschau gehalten zu haben. Wie sonst könnte sein Vater ihn aus der Ferne schon gesehen haben?

Sein Vater hatte Erbarmen und lief ihm entgegen und küsste ihn. Er übersäte Ihn mit küssen. Der Sohn entschuldigte sich und der Vater freute sich so sehr, dass eine große Feier machte. Der Sohn bekam Kleidung, Schuhe, einen Ring und das gemästete Kalb wurde geschlachtet. Was für eine Liebe des Vaters.

Der Sohn im Alten Testament 5. Mose 21,18-21

18 Wenn jemand einen widerspenstigen und störrischen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und ihnen auch nicht folgen will, wenn sie ihn züchtigen, 19 so sollen sein Vater und seine Mutter ihn ergreifen und zu den Ältesten seiner Stadt führen und zu dem Tor jenes Ortes, 20 und sie sollen zu den Ältesten seiner Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist störrisch und widerspenstig und gehorcht unserer Stimme nicht; er ist ein Schlemmer und ein Säufer! 21 Dann sollen ihn alle Leute seiner Stadt steinigen, damit er stirbt. So sollst du das Böse aus deiner Mitte ausrotten, dass ganz Israel es hört und sich fürchtet.

Dieser Sohn der widerspenstig, seinen Eltern nicht gehorcht und ein Schlemmer und Säufer ist, soll laut Gesetz im alten Testament ist zum Tode verurteilt. Er sollte gesteinigt werden bis er tot ist..

Ich weiß von keinem aus der Bibel, der tatsächlich seinen Sohn steinigen ließ. Trotzdem war es ein Gesetz und das sollte der Vater aus Lukas 15 im neuen Testament auch kennen, es war schließlich eine hebräische Familie. Doch er wusste um die Gnade.

Im Alten Testament  = Tot des Sohnes gefordert
Im Neuen Testament = den Sohn lebendig gemacht mit Küssen und riesigem Fest.

Kreuzigung Altes Testament VS. Neues Testament

Im alten Testament wurde die Kreuzigung noch nicht erfunden. Trotzdem wurde der Tote im Alten Testament an einem Baum oder Holzpfahl gebunden und war verflucht.

5. Mose, 22-23: “Wenn auf einem Mann eine Sünde ist, die ein Todesurteil nach sich zieht, und er wird getötet und du hängst ihn an ein Holz, 23 so soll sein Leichnam nicht über Nacht an dem Holz bleiben, sondern du sollst ihn unbedingt an jenem Tag begraben. Denn von Gott verflucht ist derjenige, der [ans Holz] gehängt wurde, und du sollst dein Land nicht verunreinigen, das der HERR, dein Gott, dir zum Erbe gibt.”

Im neuen Testament wurde man lebendig ans Kreuz genagelt. Jesus ist für uns zum Fluch geworden.

Galater 3,13:”Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen (denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«)”.

Warum? “damit der Segen Abrahams zu den Heiden ( Ungläubigen) käme in Christus Jesus, auf dass wir durch den Glauben den Geist empfingen, der verheißen worden war. (Galater 3,14)

Seine Gnade

Gott liebt die Menschen so sehr, dass er seinen einzigen Sohn gibt, damit jeder der glaubt nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben bekommt. Er ist unser Vater..

Römer 5,17: “Denn wenn infolge der Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft kam durch den einen, wie viel mehr werden die, welche den Überfluss der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus! “

  • Infolge der Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft kam durch den einen… Wen ? … Adam
  • wie viel mehr werden die, welche den Überfluss der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus.

1Kor 1,9: “Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.”

Wir können und dürfen nicht das Gesetz mit Gnade mischen, das geht nicht.

Gesetz fordert immer ( du musst das… du musst jenes…du musst…)

Gnade jedoch schenkt uns Gerechtigkeit durch Jesus Christus inklusive Versorgung.

2.Korinther 5,21 “Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes würden.
Wie wir oben gerade noch gelesen haben, hat Jesus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes.
Galater 3,13:”Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen (denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«)”.
Wir sind unter seiner Gnade.

Wohin wirst du gehen?

Wenn Du Jesus noch nicht angenommen hast als Deinen Herrn, solltest du es jetzt tun bevor es zu spät ist. Wir sind Geist, haben eine Seele und leben in einem Körper. Der Geist kann nicht sterben, wohin wirst du gehen wenn du durch einen Autounfall oder Herzversagen stirbst?
Wende dich zu Jesus hin, der bereits alles für dich getan hat, damit du an seiner Seite in Ewigkeit leben kannst und hier auf Erden keine Sorgen mehr machen brauchst. Er wird dich unterstützen allezeit.
Römer 10,9 “Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. 10 Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden; 11 denn die Schrift spricht: »Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!«
Amen – Gottes Segen
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