Beten mit Vollmacht

Vollmacht im Gebet. Wir werden sehr oft in der Bibel darauf hingewiesen zu beten. Ob es für unsere Regierung, für die Familie, für Kranke oder für die Gemeinde, Christen, Verlorenen und so weiter. Beten ist wichtig, denn durch beten verändert  und vertieft sich unsere Beziehung zu Gott.

Doch das ist nicht alles.  Das Gebet, das Christen in Vollmacht beten hat immer eine durchschlagende Kraft in der geistlichen Welt und davor fürchtet sich der Teufel.

Doch beginnen wir am Anfang auch wenn es viele bereits kennen, aber es ist wichtig für das was noch kommt.

Wie war das mit herrschen?

Wir können in der Bibel ganz am Anfang im 1.Mose 1,26 lesen, wie wunderbar Gott die Schöpfung gemacht hat. Und dann sprach Gott:

“Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht!” (Schlachter)

Gott hat die Menschen Gott ähnlich gemacht und wir sollten herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Welt.

Herrschen bedeutet: Macht und die Fähigkeit zu besitzen, Befehle zu erteilen.

Doch dann war die Situation als der Teufel Adam und Eva, über den Tisch zog. Adam und Eva durften von jedem Baum des Garten Eden die Frucht essen, nur von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollten sie nicht essen.

Der Teufel sagte aber zu Eva (und Adam stand daneben) :“…Ihr werdet nicht sterben, sondern ihr werdet sein wie Gott und wissen was gut und böse ist.” (1.Mose 3,5)

Was für eine Lüge “…ihr werdet sein wie Gott”, das waren sie bereits! Sie waren Gott ähnlich und Gott gab ihnen Vollmacht zu herrschen.

Sie hatten die Wahl, sie wussten was Gott gesagt hat. Freier Wille bedeutet nichts anderes als, die Fähigkeit selbst zu entscheiden.

Im Lukas lesen wir, das Jesus in der Wüste versucht wurde. Genauso, wie der Teufel es damals bei Adam und Eva getan hatte. Der Teufel wusste, das “EINER” kommen würde um die Menschen zu erlösen.

Wie muss der Teufel Ausschau gehalten haben, welcher denn nun dieser “EINE” ist. War es Abraham oder David? Und dann war “ER” plötzlich da, dieser “EINE”, der behauptete der Sohn Gottes zu sein.

Keine Lüge

Der Teufel führte also Jesus in die Wüste, lesen wir was der Teufel zu Jesus sagte:
“ …Dir will ich alle diese Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will.“
(Lukas 4,6)

Das war keine Lüge, denn sonst hätte Jesus gesagt “Komm schon, jetzt übertreibst du aber” und hätte ihn nur belächelt. Die Macht und die Herrlichkeit hatten Adam und Eva an den Teufel abgegeben, wie wir bereits gelesen haben.

Jesus hat die Herrschaft und Herrlichkeit zurück erobert, Jesus hat uns alles gegeben was wir brauchen. Deshalb sind auch unsere Gebete so wichtig für Gott.

Gleichnis von der armen Witwe

Jesus verdeutliche das, in einem Gleichnis, das ich auch schon gepredigt hatte und zwar lesen wir das Gleichnis im Lukas 18,2-8

2 und er sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete und sich vor keinem Menschen scheute.

Ein Richter der Gott nicht fürchtete und sich vor keinen Menschen scheute. Ich bezeichne ihn als den Teufel, dieser hat keine Erfurcht vor Gott und die Menschen, sind ihm egal.

3 Es war aber eine Witwe in jener Stadt; die kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher!

Schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher. In der originalen griechischen Übersetzung seht dort statt meinen Widersacher – meinem Gegner. Wer ist unser Gegner unser Widersacher? Richtig der Teufel.

4 Und er wollte lange nicht; danach aber sprach er bei sich selbst: Wenn ich auch Gott nicht fürchte und mich vor keinem Menschen scheue,
5 so will ich dennoch, weil mir diese Witwe Mühe macht, ihr Recht schaffen, damit sie nicht unaufhörlich kommt und mich plagt.

Der ungerechte Richter wollte lange nicht, es verstrich eine gewisse Zeit. Doch dann kam die Wende.

Warum kam die Wende?

Diese Witwe wird dem ungerechten Richter lästig und er befürchtet, das “sie ihn plagt.”

Im griechischem steht es sogar noch besser: “sie schlägt mich ins Gesicht”

6 Und der Herr sprach: Hört, was der ungerechte Richter sagt!
7 Gott aber, wird er nicht seinen Auserwählten Recht schaffen, die Tag und Nacht zu ihm rufen, wenn er auch lange zuwartet mit ihnen?
8 Ich sage euch: Er wird ihnen schnell Recht schaffen! Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?

Wir sollen und können Gott um alles bitten. Ich bete auch um Weisheit, um Erkenntnis und Offenbarung. Ja auch um Arbeiter, die Gott in das Erntefeld hinaus sendet und so weiter.

Doch Jesus als er am Kreuz starb, hat die Herrschaft, die Macht zurück geholt.

Vollmacht im Gebet

Manchmal beten Christen, bitte Gott lass das oder jenes nicht zu oder mach meine Tochter ect. gesund… meine finanzielle Situation….

Jesus hat bereits alles getan und uns die Herrschaft, die Vollmacht an alle die an Ihn glauben, übertragen.
Doch jeder kann selbst entscheiden. Deshalb sagte Jesus in Vers 8 ” wird er auch den Glauben finden auf Erden?”

Ich bete um Weisheit, um Erkenntnis und Offenbarung. Ja auch um Arbeiter, die Gott in das Erntefeld hinaus sendet und so weiter.

Wenn es allerdings um Krankheiten, Umstände oder andere Situationen geht, dürfen wir die Herrschaft, unsere Vollmacht in Anspruch nehmen und dem Teufel gebieten zu weichen. Das tut dem Teufel weh, man schlägt ihm so ins Gesicht.

Beispiel: Falls jemand krank ist, dann sprich: diese Krankheit (Name der Krankheit) muss weichen in Jesus Namen, Jesus hat alle Krankheiten am Kreuz getragen. Das ist herrschen, wir sind befähigt zu befehlen.

Wir sind seine Kinder, wir haben die Möglichkeit die Waffenrüstung Gottes anzuziehen. Gott wird seinen Kindern, wenn sie um Brot bitten, keinen Stein geben.

Wir haben gelesen, das die Witwe hartnäckig war. Immer und immer wieder sprach sie zu dem ungerechten Richter: “Ich will mein Recht!” und so sollten wir auch in unseren Gebeten sein. Geduldig.

Der Name Jesus, bringt die Hölle ins wanken. Denken wir nur an den Mann, der von Dämonen besessen war.
Jesus stand vor dem Mann und die Dämonen sagten “Bist du hierhergekommen, um uns vor der Zeit zu quälen?” (Mt 8,29)

“Um uns vor der Zeit zu quälen” – Jesus war noch nicht gestorben, doch sie wussten, mit wem sie es zu tun hatten.

Ich hoffe ich konnte euch ermutigen, das Schwert des Glaubens in die Hand zu nehmen und sich dem Feind gegenüber zu stellen. Der Name Jesus hat Kraft und bewirkt in der geistlichen Welt einen riesen Aufschrei und jeder schlechte Geist muss fliehen.

Gottes Segen – Claudia Kenngott

 

 

 

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